Durchlaufende Maserung über Kanten, sichtbare Jahresringe und Gewicht deuten auf Massivholz. Wiederholende Muster, dünne Deckschichten und leichte Trägermaterialien sprechen für Furnier. Diese Unterscheidung ist entscheidend: Massivholz verträgt selektives Nachschleifen und punktuelles Ölen, Furnier verlangt behutsame, oberflächliche Pflege, weil die Nutzschicht dünn ist. Prüfe Kanten, Unterseiten und Schraublöcher. Mit dem richtigen Blick vermeidest du irreparable Durchschliffe und erhältst Stabilität, Schutz und Patina über viele Jahre.
Edelstahl, Chrom und lackierter Stahl reagieren unterschiedlich auf Fingerabdrücke, Feuchtigkeit und Abrieb. Arbeite mit weichen Tüchern, wenig Druck und passenden Mitteln: Alkohol für Edelstahl, milde Seife für lackierte Flächen, säurefrei bei Zink. Ein hauchdünner Wachsfilm auf blankem Eisen schützt vor Flugrost. Filzgleiter unter Deko verhindern Kratzer. So bleiben Glanz und Struktur erhalten, während Bewegungen, Reinigung und tägliche Nutzung keine sichtbaren Spuren hinterlassen.
Kennzeichnungs-Etiketten verraten Fasertyp und Pflegegrenzen. Sauge Polster mit Polsterdüse langsam, in überlappenden Bahnen, und drehe Kissen regelmäßig, damit Druckstellen sich erholen. Flüssigkeiten sofort tupfen, nicht reiben. Bei abnehmbaren Bezügen schonend waschen, geringe Schleuderdrehzahl wählen, im Schatten trocknen und leicht feucht aufziehen, damit Sitz passt. Ein textilgerechter Fleckentferner und Protektoren auf Armlehnen verlängern die Frische, ohne Atmungsaktivität, Optik oder angenehme Haptik zu beeinträchtigen.